Was ist Unternehmensvitalität?

Happiness and joy. Young happy female

 

Von Reino Gevers

Im Wettbewerb um Kunden und Märkte geht es längst nicht nur um „Vorsprung durch Technik“. Innovative und vitale Unternehmen erkennen wir an der Motivation ihrer Mitarbeiter, die sofort in positive Resonanz mit dem Kunden gehen.

Es gibt nur wenige Unternehmen, die es verstanden haben, dass eine Investition  in die Gesundheit und Weiterbildung der Führungskräfte und Mitarbeiter, der entscheidende Vorsprung ist.

In der digitalen Welt, wo die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer fließender werden, können wir nicht mehr zwischen den  Lebensbereichen trennen. Wohlbefinden und Glück in Beruf und Familie sind untrennbar miteinander verbunden. Der Mensch muss mit seinen ganzheitlichen Bedürfnissen und Gefühlen wahrgenommen werden.

Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen, wie Erschöpfungsdepression oder Burnout, haben in der Regel einen Vorlauf von mehreren Jahren des extremen Ungleichgewichts zwischen Anspannungs- und Erholungsphasen. Diese können sich auch aufgrund einer privaten Belastungssituation ergeben, die einem Vorgesetzten nicht bekannt ist.

  • Ein betriebliches Gesundheitsmanagement sollte in einem nachhaltigen Gesamtpaket eingebettet werden. Einzelne Maßnahmen, wie der Obstkorb auf dem Schreibtisch reichen bei weitem nicht aus. Vielmehr sollten Beschäftigte innerhalb des Betriebes eine erste Anlaufstelle haben, wenn es um die Lösungssuche aus einer belastenden Situation geht.
  • Die Selbstverantwortung in Sachen Gesundheit und Vorsorge sollte aktiv vom Unternehmen gefördert und unterstützt werden.
  • Weiterbildungsmaßnahmen sollten nicht nur auf technische Themen bezogen, sondern fortlaufend die „soft skills“ optimieren. Dazu gehören Trainings zu Führungskräfteverhalten, Teammotivation, Stress-Resilienz und mentale Fähigkeiten.

Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz wertgeschätzt fühlen strahlen diese positive Resonanz beim Kunden aus und gewinnen die Besten der Besten auf dem Markt.  Eine starke, vitale und motivierte Belegschaft ist Ideenreich und in der Lage sich schnell an neue Marktgegebenheiten anzupassen. Solche Unternehmen haben in Krisenzeiten und im internationalen Wettbewerb den entscheidenden Vorsprung während andere in eine systemische Erschöpfungsspirale nach Unten taumeln.

 

 

 

Eine einfache Lösung für unser allergrößtes Gesundheitsrisiko

Zeitgleich mit dem Anstieg der Lebenserwartung, sollten wir uns einige Gedanken über den wirklichen lifestyleZustand der Volksgesundheit machen.

Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes II, (RKI-Studie) sind allein in den letzten zehn Jahren in Deutschland um 38 Prozent angestiegen. Die Optimisten unter den Gesundheitsexperten wollen uns erklären, dass solche Erkrankungen bei einem steigenden Lebensalter normal seien.

Dabei wird viel zu wenig über die Qualität und die Freude des Lebens bei steigendem Alter gesprochen. Länger leben heißt noch lange nicht besser leben.

Wie glücklich und wie flexibel wir uns auf der körperlichen und mentalen Ebene bewegen, hängt ganz entscheidend davon ab, wie beweglich wir auf der körperlichen Ebene bleiben. Bei den allermeisten Menschen ist es tatsächlich möglich bis ins hohe Lebensalter gesund, schmerzfrei und glücklich zu leben. Das ist die positive Nachricht. Die etwas weniger gute Nachricht: Wir müssen dafür etwas tun und zwar täglich.

Die einfache Lösung für unser größtes Gesundheitsrisiko, heißt schlichtweg mehr Bewegung. Das ist für die allermeisten von uns die bekannte alte Nachricht. Problem dabei. Wenn wir jahrzehntelang uns auf einem alt-gewohntem Trampelpfad begeben haben, ändern wir sehr selten unser Verhalten. „Coach-Potato“ bleibt in der Regel „Coach-Potato.“ Der Wille mag da sein, der Geist streikt. Hier einige Tipps, wie Sie den inneren Schweinehund überwinden können:

  • Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Wenn ihr Vorhaben scheitern sollte, haben Sie noch dazu ein schlechtes Gewissen und werden versuchen, das Gefühl „versagt zu haben“ auf andere Art zu kompensieren.
  • Fangen Sie z.B. mit einfachen Spaziergängen an. Weniger als 30 Minuten aktive Bewegung am Tag wird bereits ein deutlich besseres Körpergefühl herbeiführen.
  • Suchen Sie sich einen Ort aus, wo sie gerne hingehen. Sie werden nach kurzer Zeit wieder aufgeben, wenn Sie eine Bewegungsart aussuchen, die nicht Ihrem Spaßfaktor entspricht.
  • Setzen Sie sich SMART-Ziele: spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch und terminiert (am besten im Terminkalender)
  • Ein realistisches Ziel setzen z.B. zwei Einheiten von 15-Minuten aktive Bewegung am Tag hat gute Erfolgschancen. Kleinere Schritte und kleinere Erfolge führen schließlich zum Durchbruch aus dem alten Gewohnheitsmuster.

Überprüfen Sie Ihre innere Einstellung und vergleichen Sie sich nicht mit anderen. „Ich liebe, ehre und achte meinen Körper, wie er jetzt ist.“ könnte ein hilfreiches persönliches Mantra sein. Probieren Sie es aus!

Wenn Sie die ersten Schritte gemacht haben, werden Sie bereits nach wenigen Wochen merken wie gut sich der Körper anfühlt und dieses erfrischende Gefühl von Vitalität und Kraft für immer pflegen wollen. Der Körper ist schließlich der Schleifstein unserer Seele.

„Glücks-erlebnis“ – es kommt darauf an, wofür wir unser Geld ausgeben

Wiumhlangarocksr stehen immer wieder vor der schwierigen Entscheidung: Geben wir unser Urlaubsgeld tatsächlich für einen Urlaub aus oder nutzen wir es, um neue Möbel oder Kleidung zu kaufen.

Für einige Tage erfreuen wir uns an den neuen Sachen. Es ist dennoch erstaunlich wie schnell der Reiz an dem Neuen verflogen ist und ein Frustgefühl hinterläßt – schon halten wir nach dem nächsten zu kaufenden Gegenstand Ausschau.

Wenn wir Menschen darauf ansprechen uns auf eine Erlebnisreise zu den Delfinen und Elefanten nach Südafrika zu begleiten, hören wir immer wieder: „Würde ich ja gerne mal machen, ist mir aber zu teuer.“ Es ist eine Falle in die wir alle tappen.

Die beiden Forscher Leaf van Boven und Thomas Gilovich haben sich schon 2003 mit der Frage beschäftigt, ob es uns glücklicher macht, unser Geld in materielle Güter zu investieren, oder darin, etwas zu erleben, wie Urlaube, Konzertbesuche oder Restaurantbesuche.

In mehreren Experimenten zeigten die Forscher, dass es Menschen glücklicher machte, über ein vergangenes Erlebnis, für das sie Geld ausgegeben hatten, nachzudenken, als über ein materielles Gut, das sie erworben hatten.

Die Autoren spekulieren, dass Erlebnisse wichtiger für unsere Identität sind, da wir sie als einen Teil unserer Person sehen und erinnern, was für die meisten Konsumgüter nicht gilt. Erinnerungen an schöne Erlebnisse bleiben ein Teil unseres Selbst und unserer persönlichen Vergangenheit. Auch andere wichtige Aspekte wurden dabei erkannt:

– Wir sehen, das in der Vergangenheit erlebte viel positiver als es tatsächlich war. Wir erinnern uns an den Geruch des Indischen Ozeans, die Gewürze auf dem Markt, die wunderbare Begegnung mit dem interessanten Ehepaar aus Australien. Der anstrengende Flug, der Stress mit dem Zoll und die Magen-Darm Grippe rückt in den Hintergrund.

– Wir gewöhnen uns viel schneller an Objekten als an ein neues Erlebnis, so der Forscher Gilovich . Der neue BMW ist in den ersten Tagen sehr interessant aber die Freude daran ist nach ein paar Wochen längst nicht mehr so groß wie beim Kauf. Das windsurfen auf dem Meer hat jedoch einen ganz anderen Effekt. Wir können uns immer wieder neu daran erfreuen und jedes Mal ist es wieder ein bischen anders.

– Objekte sind leicht miteinander vergleichbar. Der Status-Effekt ist schnell verflogen, wenn Nachbar Schmidt mit dem gleichen BMW um die Ecke kurvt. Erlebnisse werden individuell verarbeitet und erlebt. Wir waren vielleicht am gleichen Ort wie Schmidts, kommen jedoch mit völlig unterschiedlichen Erinnerungen daran nach Hause.

IMG_2178Jeder unsere Yoga Erlebnis-Reisen, ob nach Zimbabwe, Südafrika, Griechenland oder waren unvergesslich. Wir haben die unterschiedlichsten Menschen dabei kennengelernt – mit ihren Höhen und Tiefen. Einige unsere Teilnehmer erzählen noch Jahre später wie einmalig der Blick auf eine große Herde Elefanten vor einem Wasserloch bei Sonnenuntergang war. Ein altes chinesisches Sprichwort lautet: „Einmal gesehen ist tausendmal gehört.“

Link: Südafrika Tour 2015

Zucker: Der Tod kommt mit der Verlockung des süßen Geschmacks

zuckerIn den 50er Jahren entdeckten die ersten Forscher den Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und das Rauchen. Die Tabak-Industrie war alarmiert und „kaufte“ prominente Ärzte ein, um eine Gegenmeinung zu vertreten. Dr Ian MacDonald, ein bekannter Krebsspezialist, wurde mit den Worten zitiert: „Eine Packung am Tag hält den Krebs fern.“ Dr Henry Garland verteidigte immer wieder öffentlich das Rauchen als eine harmlose Betätigung, die keinen Zusammenhang zum Krebs habe.

MacDonald starb einige Jahre später in einem Hausbrand, nachdem eine Zigarette vermutlich seine Kleidung in Brand gesetzt hatte. Garland, der gerne von sich behauptete bereits als Kind geraucht zu haben, starb später selbst an Lungenkrebs.

Heute gibt es eine enge Verbindung zwischen der Medizin, Pharma und Nahrungsmittelindustrie. Ernährung- und Bewegungslehre in der Ärzteausbildung? Fehlanzeige. Das Budget der Krankenkassen für Präventionsmaßnahmen? Fehlanzeige. So entfallen lediglich ein Prozent der Gesamtausgaben auf die Gesundheitsvorsorge, wie aus den Quartalszahlen des GKV-Spitzenverbandes hervorgeht. Die bürokratischen Hürden für einen Krankenkassenzuschuss für Yoga und Taiji Stunden werden immer höher angesetzt, so dass der Verdacht nahe liegt, dass hier andere Interessen im Spiel sind.

Kommt hier nicht der Verdacht, dass der Patient möglichst lange in einem System am leben erhalten bleiben soll, damit die „bösen drei“ ihren maximalen Profit erzielen können. Es geht hier nicht um gesundung, sondern im besten Fall um eine Therapie der medikamentösen „Schmerzlinderung.“

Fangen wir mit der Ernährung an. Wie mit dem Rauchen wird die Menschheit in 50 Jahren über unsere Ernährungsgewohnheiten nur den Kopf schütteln.

Weißer Zucker, den es in Übermaß in fast jedem Fertignahrungsmittelprodukt gibt, macht uns krank und ist eine der Hauptursachen für den rasanten Anstieg der Stoffwechselerkrankungen wie Krebs, Diabetes II , Adipositas und vermutlich auch Erschöpfungsdepressionen.

Der europäische Durchschnittsbürger schafft es auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr. Das entspricht pro Person einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag. Meistens findet sich der Zucker „versteckt“ in Brotaufstrichen, Frühstücksbrötchen, Konserven, Saucen, Milch, Ketchup und vieles mehr.

Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Es bilden sich im Darm Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Forscher der University of Utah haben festgestellt, dass bereits ein geringer Verzehr von raffiniertem Zucker bei weiblichen Mäusen zu einer Verdopplung der Sterberate führte.

Bei weißem Zucker sind fast alle Nährstoffe entzogen worden. Zucker wird aus Zuckerrohr, einem großen Süßgras, raffiniert. Bei der Verarbeitung von rohem Zuckerrohrsaft zu Zucker gehen fast alle Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe verloren. Übrig bleiben nur leere weiße Kalorien, die für die Säugetier-Biologie wie Gift wirken.

Da raffinierter Zucker ein Anti-Nährstoff ist werden  die Nährstoffreserven geplündert, um den Zucker zu »verarbeiten«. Die Folge: Vitalstoffmangel auf der zellulären Ebene. Bei einem Mangel an den notwendigen Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen versagen Systeme und Organe des Körpers v.a. Krebszellen lieben raffinierten Zucker.

Schlimmer noch. Zucker führt zu einem Suchtverhalten. Fangen wir wirklich damit an Limonaden, Kuchen, Eis, Ketchup, Schokolade und Chips aus unserem Speiseplan zu verbannen, kann es sein, daß wir plötzlich Entzugserscheinungen und einen Heißhunger auf einen Big Mac haben. Zucker aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Der süße Stoff bewirkt, dass bestimmte Botenstoffe, wie Dopamine, freigesetzt werden, die für Wohlbefinden sorgen. Die Zeitschrift Journal of Psychoactive Drugs schrieb in einer 2010 veröffentlichten Studie, Zucker führe bei manchen Menschen zu einer Freisetzung von euphorisierenden Endorphinen im Gehirn, ganz ähnlich wie abhängig machende Drogen.

Als ersten Schritt zur Befreiung von der Zuckersucht sollten wir ausschließlich Obst und Gemüse aus organischem Anbau essen. Bio-Obst und -Gemüse enthält natürlichen Zucker, oder »komplexe Kohlenhydrate«. Bio-Produkte schmecken nicht nur besser, sondern die komplexen Kohlenhydrate werden auch langsamer aufgespalten als einfache Kohlenhydrate. Deshalb sendet der Körper nicht so schnell »Heißhunger«-Signale an das Gehirn. Unbehandelte Nüsse und Samen zusammen mit Studentenfutter aus getrockneten ungesüßten Bio-Früchten sind perfekt für jemanden, der seine Zuckersucht bekämpft. Weiteren Ersatz für raffinierten Zucker:

  • Unbehandelten und natürlicher Honig aus dem Bioladen. Honig hat ausserdem eine wissenschaftlich erwiesene antimikrobielle, antioxidative und appetitzügelnde Wirkung.
  • Vollrohrzucker (Bio) aus Zuckerrohr gewonnen, enthält wichtige Mineralien
  • Zückerrübensirup
  • Melasse
  • Stevia
  • Xylit

Nur durch eine strategische Wahl von gesunden Lebensmitteln und Powerfoods, können wir gesund bleiben und dem Körper die Nährstoffe zuführen, die wir brauchen. Es führt auch kein Weg daran vorbei, das Immunsystem und somit die Stressresilienz mit Omega 3 und anderen Nahrungsergänzungsmitteln zu stärken.

Links:

Powerfoods- und Powerpacks

http://www.powerbodymind.de

Falle Zuckerersatzstoffe

Das große Rad der Natur – der Mensch im Netz des Lebens?

Lichtblick

Einer der renommiertesten Astronomen der Gegenwart, Sir Martin Rees, warnt in seinem Buch: “Unsere letzte Stunde”, dass die Menschheit vor einer einschneidenden Epoche stehe. Wir sollten begreifen, dass unsere technischen Errungenschaften einen Höhepunkt der menschlichen Entwicklung geworden seien– aber eben genau dieser “Fortschritt” das jähe Ende des Homo Sapiens einläuten könne.

Zeit darüber nachzudenken, wo unsere Verbindung zum Netz des Lebens verloren gegangen ist. Tiere und Pflanzen leben in ökologischen Nischen und haben sich optimal ihrer Umgebung angepasst. Das hat der Mensch auch – in den unwirtlichsten Regionen, wo er normalerweise nicht überleben könnte. Wir haben dabei leider eine gnadenlose “Raubtiermentalität” entwickelt und nicht verstanden, dass auch die Gesetze der Natur gnadenlos sein können, wenn es darum geht das Leben in seiner Ganzheit zu erhalten.

Je weiter der Mensch den Raubbau vorantreibt, desto größer wird die Gefahr einer globalen Katastrophe. Durch die Ausrottung von immer mehr Arten zerreißen wir immer mehr Fäden in dem Netz des Lebens von dem auch wir abhängig sind.

Die Spezies, die sich nicht dem Netz des Lebens fügt stirbt aus. Diese “Schöpfungsintelligenz” wird einem sehr bewusst, wenn wir Zeit in der unberührten Natur verbringen. Die “Rückverbindung” zu dem Großen Ganzen eröffnet ungeahnte Bewusstseinsebenen. Schon die alten Weisen haben die Natur als “unseren besten Heiler” bezeichnet.

Persönlich habe ich tiefe spirituelle Erfahrungen auf meinen Wanderungen in den Pyränen, den Alpen, dem Jakobsweg und im afrikanischen Busch machen können. Durch das wandern, finden wir zu unserem natürlichen Rhythmus zurück. Vieles, was uns noch vor Tagen in der Hektik des Alltags lebenswichtig war, relativiert sich. In den wenigen noch vorhandenen Regionen der Erde, wo der Mensch kaum eingreifen konnte, werden einem die Augen geöffnet: Alles bedingt einander und ist miteinander verbunden, vom kleinsten Käfer bis zur riesigen Kudu-Antilope oder dem Elefanten.

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Wir nehmen diese Schöpfungswunder in der Regel nur noch als National Geographic Dokumentarsendung oder YouTube-Video als entfernte Realität wahr. Es ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis beispielsweise Live vor Ort zu erleben wie komplex und vielschichtig das Leben einer Elefantenherde sich gestaltet – die Vibration der Erde zu fühlen, wenn die jungen Bullen sich raufen und andererseits zu erleben wie die großen Muttertiere sich fast lautlos durch das Gebüsch bewegen.

Auch wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Wer die Verbindung zu seinen Freunden, seiner Familie, seinem Clan verliert, wird einsam und krank. Wir sind alle voneinander abhängig und brauchen einander. Unsere Gesundheit und unsere Lebenserwartung wird dadurch bestimmt, wie gut wir in der Gemeinschaft, in unserem engsten Familienkreis, am Arbeitsplatz und unter denen Menschen wertgeschätzt werden, die uns wichtig sind. Auf Sardinien soll dieser Lebenskreis noch besonders erhalten geblieben sein. Kaum woanders auf der Welt, werden Menschen so alt und bleiben im Alter so gesund.

Unsere größte Herausforderung: Wie machen wir den Sprung vom „Raubtier“ zu einem Wesen welches sich für die gesamte Schöpfung verantwortlich fühlt. Wie schaffen wir eine „Rück-Verbindung“. Einige praktische Übungen:

  • Wie wir atmen zeigt genau an, wo wir gerade sind. Ist die Atmung flach und angespannt, haben wir Stress. Atmen wir in einem natürlichen Rhythmus ein- und aus, sind wir entspannt und in unsere Mitte. Meistens ist uns aber nicht wirklich bewusst, wo wir gerade sind. Wir lassen uns durch die Ereignisse des Tages „durchs Dorf hetzen.“ Es ist eine bewusste Entscheidung sich einen Ruhepol zu gönnen. Das kann eine Meditation der Stille, eine Yoga-Stunde, ein Saunagang oder ein Spaziergang sein.
  • Haben wir gerade viel Stress in unserem Leben und fühlen uns seit Wochen müde und erschöpft hilft nur noch eine Auszeit. Raus aus dem Alltag, ein Ortswechsel und am besten dort, wo wir wieder Kräfte tanken können.

In diesem Herbst bieten Alyce und ich ein einzigartiges Retreat in einem südafrikanischen Wildreservat an. Morgens stimmen wir uns mit Yoga, Taiji und eine Meditation ein. Danach geht es ab in die Natur. Wie wir uns innerlich einstimmen, so wird auch die Erfahrung und die Begegnung mit der Tier- und Pflanzenwelt in dieser magischen Naturlandschaft des Hluhluwe-Umfolozi. Wie wird deine Begegnung mit Elefanten, Löwen, Hippos, Nashorn oder vielleicht auch das Baden mit Delfinen.

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Tradition hat bereits unser Retreat im Gutshaus Saunstorf in Mecklenburg. Achtsame Übungen aus dem Yoga, Taiji und Qi Gong sind in diesem Jahr darauf ausgerichtet insbesondere die Wirbelsäule und die vertikale Achse in der „Himmel- und Erde Verbindung zu stärken.

Links:

Magisches Südafrika erleben

Auszeit im Gutshaus Saunstorf

Superfoods zur Stärkung der Stressresilienz

Vitalstoffmangel bei Burnout

Eine chronische Erschöpfung oder Burnout wird gerne in die Psycho-Ecke gestellt. Viel weniger wird dabei beachtet, dass die Art wie wir leben unausweichlich zu emotionalen und psychischen Veränderungen führt.

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Ein gesunder  Zellstoffwechsel ist die Grundvoraussetzung für die körperliche Gesundheit. Fährt der Stoffwechsel auf Sparflamme weil wir uns zu wenig bewegen oder nehmen wir zu viel an Fertignahrung zu uns?

Durch Umweltfaktoren ist der Körper in den letzten Jahrzehnten zusätzlich einer Vielzahl von Industriegiften, Schwermetallen, Arzneimittel und Elektrosmog ausgesetzt. In Ihrem Buch „Der Burnout Irrtum“ schildern Uschi Eichinger und Kyra Hoffmann eindrucksvoll anhand verschiedene Labormarker einen chronischen Vitallstoffmangel bei Burnout-Patienten. Auffällig sind dabei v.a. der Mangel an Omega 3 Fettsäuren und ein Überschuss an Omega 6, die v.a. in Fertignahrung und tierischen Produkten enthalten sind.

Nun gibt es durchaus Menschen, die sich einigermaßen gesund ernähren und trotzdem an einer Erschöpfungsdepression erkranken. Das hängt möglicherweise damit zusammen, dass viele der gängigen Powerfoods wie Brokkoli, Bohnen, Spinat, Beeren oder Hülsenfrüchte durch falsche Lagerung und Erhitzen nicht mehr ausreichend Nährstoffe enthalten.

Die Hauptquelle für pflanzliches Omega 3 ist Leinöl und Chiasamen.  Vor kurzem habe ich auch das Caps Omega 3 vegiplus von Ringana entdeckt.  Diese hochwertigen Produkte unterstützen v.a. die Leber bei Entgiftungsprozessen.

Bewegungstipps:

– ein täglicher Spaziergang von mindestens 20-30 Minuten oder 10.000 Schritte bringt den Stoffwechsel auf einen Mindestpegel.

– suchen Sie sich eine Yoga, Tai Chi,  Qi Gong oder Pilates Gruppe, wo sie mindestens einmal in der Woche regelmäßig üben können.

– nutzen Sie jede Möglichkeit aus, um sich mehr zu bewegen und den inneren „Schweinehund“ auszutricksen z.B. das Auto weiter weg vom Zielort zu parken oder eine Station früher aus der U-Bahn auszusteigen. Treppen steigen, statt den Aufzug zu nehmen!

Sieben einfache Schritte zu mehr Kraft und Energie!

Teil 1:

In unseren Workshops begegnen wir immer wieder Menschen, die an extremen Erschöpfungzuständen leiden. Der Arbeitsdruck und die Organisationsmängel in den Unternehmen – von Führungsschwäche bis Mobbing – gelten als die Hauptursachen für die wachsende Zahl der psychosozialen Erkrankungen in Deutschland.

 Weniger wird über die Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit diskutiert. Warum haben einige Menschen, die sich offensichtlich in einer ähnlichen Belastungssituation befinden, eine viel höhere „Stressresilienz“ als andere? Wer sich körperlich und mental fit hält, ist in der Lage einiges auszuhalten und sich nach anstrengenden Tagen viel schneller aus einem Tief herauszuholen.

Burnout und andere psychosozialen Erkrankungen sind das Resultat einer langen Vorgeschichte der täglichen Auseinandersetzungen mit emotionalen Stresssituationen.

 Die eigene Stressresilienz, die Fähigkeit in ruhige Gelassenheit mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen, entscheidet über Wohlbefinden, Glück und die Qualität des Lebens. Mit einigen wenigen Schritten können wir mehr Energie und Kraft gewinnen. Wir haben in unserem PowerBodyMind Programm diese sieben einfachen Schritte definiert: (die letzten vier Schritte folgen in Teil 2 dieses Blogs)

 

  1. Befreiung von der Zucker-Sucht

     Bis vor wenigen Generationen haben wir Menschen unsere Süßigkeiten von Früchten und Honig bekommen. Es waren gesunde Leckerbissen, die wir eher selten als „Festmahlzeit“ genießen konnten. Unsere Körper sind nicht darauf geeicht die hohe Zufuhr an raffiniertem weißen Zucker zu verdauen. Der Verzicht auf Zucker kann einer der ersten großen bedeutenden Schritte sein den Energiepegel und somit das körperliche Wohlbefinden deutlich zu steigern.

 Zucker ist ein Stimulanzmittel. Körperfunktionen werden angeregt. Der Bluthochdruck steigt. Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet. Anfänglich verspüren wir einen Schub an Energie, der kurz darauf entschwindet. Es entsteht kurze Zeit später ein Energieloch und das verlangen nach noch mehr.

 In geradezu jedem industriell produziertem Nahrungsmittel gibt es einen überdurchschnittlich hohen Zuckeranteil, den wir mit unseren sitzenden Tätigkeiten oder Bürojobs kaum verstoffwechseln können. Eine Pizza-Margarita aus dem Supermarkt enthält das äquivalent an 25 Teelöffeln weißen Zucker. Süßgetränke und sogenannte Energiedrinks mit einem noch höheren Zuckeranteil befinden sich in fast jeder Betriebskantine und auf Konferenztischen. Es kommen die künstlichen Süßstoffe hinzu. Die Werbung hat uns suggeriert, dass es eine gesunde Alternative zum üblichen Zuckerkonsum ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die Süßstoffe stehen im Verdacht eine Vielzahl von Erkrankungen zu verursachen z.B. Alzheimer. Anbei ein Link zu der Vorgeschichte, wie die pharmazeutische Industrie in den USA die Einführung auf den Markt erzwungen hat, trotz anfänglich große Bedenken der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA)

http://goo.gl/Hr04uJ

 Zucker ist ein Energieräuber sondergleichen. Nahezu alle Mineralien und Nährstoffe gehen im Raffinierungsprozess verloren. Das Kalzium-Phosphor Gleichgewicht im Körper wird empfindlich gestört. Dabei ist Phosphor ein wesentlicher Baustoff für Knochen und Zähne, sowie bei der Entgiftung im Körper über die Nieren und Speicherung von Energie.

 Gute Alternativen sind vorhanden z.B. Rohrohrzucker, Stevia und Honig aus dem Bioladen. 

2. Wasser als Heiltrunk

Der Körper eines durchschnittlichen Erwachsenen besteht bis zu 75 Prozent aus Wasser. Ohne Wasser gibt es kein leben. Alle wesentlichen Körperfunktionen z.B. Blutzirkulation, Verdauung- und Entgiftung, der Transport an Nährstoffen und die Körpertemperatur werden über die Wasserzufuhr gesteuert. Leider ist unser Leitungswasser mit Kleinstrückständen an Schwermetallen, Hormonen, Pestiziden und Medikamenten kontaminiert. Es ist die Summe dieses Cocktails an kaum messbaren „kleinen Rückständen“ die unseren Körper auf Dauer zu schaffen macht. Generell sollte Mineralwasser in Plastikflaschen wegen der chemische Verbindungen über Weichmacher vermieden werden. In einem Testergebnis von Ökotest wurden zwei Drittel der getesteten Mineralwässer in Deutschland mit „sehr gut und „gut“ bewertet. Allerdings wurden auch neun Mal „mangelhafte“ und „ungenügende“ Urteile vergeben wg. Pestizidmetabolite und erhöhte Mengen an Uran, Bor und Barium sowie ökologisch ungünstige Verpackungen.

Tipp: Das Trinkwasser kann mit Zitrone, Apfel oder Zimt zu einem hervorragenden Saft und Heiltrunk verwandelt werden.

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  1. Regional und Saisonal essen

Selbst gängige Powerfoods z.B. Brokkoli, Spinat oder Möhren enthalten nicht mehr die Nährstoffe, die der Körper für eine gute Stressresilienz braucht. (siehe Grafik unten) Der Grund: Ausgelaugte Böden, Lagerung und lange Transportwege. Regionales Obst und Gemüse ist nicht nur billiger sondern enthält wesentlich mehr Nährstoffe und ist außerdem ökologischer. Eine Erschöpfungsdepression ist nicht nur eine Frage der Psyche, sondern fängt in der Zelle an. Ein gesunder Körper braucht einen gesunden Zellstoffwechsel, der nur möglich ist wenn wir Nahrung zu uns nehmen, die uns wirklich nährt. (Quelle: Eichinger & Hoffmann: Der Burnout Irrtum)

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Macht der Job kaputt? – Frühverrentung dramatisch angestiegen

Die Zahl der Frühverrentungen in Deutschland hat aufgrund von psychischen Erkrankungen dramatisch zugenommen.  Die Zahl der Betroffenen stieg innerhalb von zehn Jahren um rund 25.000 auf 75.000 im Jahr 2012, wie die Psychotherapeutenkammer unter Berufung auf die Rentenversicherung mitteilte. Im Durchschnitt sind die Menschen dann erst 49 Jahre alt. 

Kammerpräsident Rainer Richter sagte: „Psychisch kranke Frührentner werden praktisch abgeschrieben.“ Dabei könnte vielen Kranken geholfen werden – mit besserer Behandlung oder mehr Rehabilitation inklusive Therapien und Trainings. Arbeit sei nicht nur belastend, sondern könne die Betroffenen auch stabilisieren, wenn ihre Leiden angemessen behandelt werden. 

Die Dunkelziffer der Menschen, die aufgrund von Stress im Job und andere emotionale Belastungen leiden, dürfte deutlich höher sein. Die Kosten durch Fehlzeiten bei Erkrankungen wie Burnout (Erschöpfungsdepression) kostet den Unternehmen Milliarden. Das Rentenversicherungssystem wird durch die Frühverrentung erheblich belastet, den Betroffenen ist mit einer Niedrigrente nicht wirklich geholfen.

Warum wird kaum gehandelt?  Immer noch wird zu wenig in ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement investiert.

– Nur die wenigsten Betriebe führen eine Gefährdungsanalyse gemäß 

ArbSchG § 5 durch, wonach die psychosozialen Belastungen erfasst werden müssen.

– Eine Gefährdungsanalyse bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines Handlungsleitfadens und eine jährliche Evaluierung von bereits implementierten Maßnahmen.

– Viele Untersuchungen (u.a. Stress-Report Deutschland) belegen, dass die Führungskräfte in Deutschland beim Thema „Soziale Kompetenz“ deutlich schlechter abschneiden als ihre europäischen Kollegen. Hier ist Handlungsbedarf! Führungskräfte sollten den Umgang mit Menschen lieben, sie fördern und begleiten und nicht wie Kostenfaktoren behandeln.

– Die Eigenverantwortung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachen Gesundheit und Stressresilienz kann durch viele Maßnahmen im Betrieb auf vielfache Weise gefördert werden z.b. durch mehr Bewegung, bessere Ernährung und Mentaltraining.

Deutschland hat nicht nur ein demografisches Problem, sondern geht die naheliegensten Fragen der Volksgesundheit nicht wirklich an. 

 

Faktor Ernährung bei Burnout

Burnout oder eine Erschöpfungsdepression kann viele Ursachen haben. Einige Faktoren: Die dysfunktionalen Organisationsstrukturen in den Betrieben und eine mangelnde Werschätzungskultur der Führungsebene. Weniger Aufmerksamkeit findet dabei die individuelle Verantwortung beim Thema Gesundheit.

Nur etwa 14 Prozent der erwachsenen Deutschen können von sich behaupten, dass sie ein gesundes Leben führen. Mehr als 40 Prozent erfüllen noch nicht einmal das Mindestmaß an Bewegung und mehr als die Hälfte hat ein unausgewogenes Ernährungsverhalten. (Studie der DKV und der Deutschen Sporthochschule Köln, 2010).

Bei immer wachsenden Anforderungen der Leistungsgesellschaft an einer alternden Belegschaft bröckelt die Stressresilienz. Es ist oft der gleiche emotionale und sozialer Stress, der über Jahre mehr oder weniger ertragen wird, der dann irgendwann zu einem Burnout führt.

Die Zahl der psychosozialen Erkrankungen ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Berechtigt können wir die Frage stellen: Hatten denn die Menschen früher kein Stress? Was war in den Notzeiten während und nach des zweiten Weltkrieges? In den 50-er Jahren hatten wir überwiegend Berufe in Produktionsbereichen, die körperlich besonders forderten. Der Wandel kam mit der Dienstleistungsgesellschaft der 80er, 90er Jahre. Die meisten Beschäftigten üben heute sitzende Tätigkeiten vor dem PC aus. Hinzu kommt ein Ernährungsverhalten, welches dazu führt, dass der Körper nicht mehr die Nährwerte bekommt, die er braucht, um u.a. in Stresssituationen optimal zu funktionieren. Selbst bei den sogenannten Powerfoods, wie Brokkoli, Möhren und Spinat ist der Nährstoffverlust dramatisch angesichts ausgelaugter Böden, Luftbelastung, Lagerung und vieles mehr. Siehe diesen Vergleich einer Studie mit Laborwerten von 1996 und 2002.

 

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