Eine einfache Lösung für unser allergrößtes Gesundheitsrisiko

Zeitgleich mit dem Anstieg der Lebenserwartung, sollten wir uns einige Gedanken über den wirklichen lifestyleZustand der Volksgesundheit machen.

Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes II, (RKI-Studie) sind allein in den letzten zehn Jahren in Deutschland um 38 Prozent angestiegen. Die Optimisten unter den Gesundheitsexperten wollen uns erklären, dass solche Erkrankungen bei einem steigenden Lebensalter normal seien.

Dabei wird viel zu wenig über die Qualität und die Freude des Lebens bei steigendem Alter gesprochen. Länger leben heißt noch lange nicht besser leben.

Wie glücklich und wie flexibel wir uns auf der körperlichen und mentalen Ebene bewegen, hängt ganz entscheidend davon ab, wie beweglich wir auf der körperlichen Ebene bleiben. Bei den allermeisten Menschen ist es tatsächlich möglich bis ins hohe Lebensalter gesund, schmerzfrei und glücklich zu leben. Das ist die positive Nachricht. Die etwas weniger gute Nachricht: Wir müssen dafür etwas tun und zwar täglich.

Die einfache Lösung für unser größtes Gesundheitsrisiko, heißt schlichtweg mehr Bewegung. Das ist für die allermeisten von uns die bekannte alte Nachricht. Problem dabei. Wenn wir jahrzehntelang uns auf einem alt-gewohntem Trampelpfad begeben haben, ändern wir sehr selten unser Verhalten. „Coach-Potato“ bleibt in der Regel „Coach-Potato.“ Der Wille mag da sein, der Geist streikt. Hier einige Tipps, wie Sie den inneren Schweinehund überwinden können:

  • Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Wenn ihr Vorhaben scheitern sollte, haben Sie noch dazu ein schlechtes Gewissen und werden versuchen, das Gefühl „versagt zu haben“ auf andere Art zu kompensieren.
  • Fangen Sie z.B. mit einfachen Spaziergängen an. Weniger als 30 Minuten aktive Bewegung am Tag wird bereits ein deutlich besseres Körpergefühl herbeiführen.
  • Suchen Sie sich einen Ort aus, wo sie gerne hingehen. Sie werden nach kurzer Zeit wieder aufgeben, wenn Sie eine Bewegungsart aussuchen, die nicht Ihrem Spaßfaktor entspricht.
  • Setzen Sie sich SMART-Ziele: spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch und terminiert (am besten im Terminkalender)
  • Ein realistisches Ziel setzen z.B. zwei Einheiten von 15-Minuten aktive Bewegung am Tag hat gute Erfolgschancen. Kleinere Schritte und kleinere Erfolge führen schließlich zum Durchbruch aus dem alten Gewohnheitsmuster.

Überprüfen Sie Ihre innere Einstellung und vergleichen Sie sich nicht mit anderen. „Ich liebe, ehre und achte meinen Körper, wie er jetzt ist.“ könnte ein hilfreiches persönliches Mantra sein. Probieren Sie es aus!

Wenn Sie die ersten Schritte gemacht haben, werden Sie bereits nach wenigen Wochen merken wie gut sich der Körper anfühlt und dieses erfrischende Gefühl von Vitalität und Kraft für immer pflegen wollen. Der Körper ist schließlich der Schleifstein unserer Seele.