Wenn das Team nicht mehr will

Wenn ein Team nicht mehr an einem Strang zieht, sind die Unternehmensziele und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gefährdet. Es ist häufig ein schleichender Prozess und wichtig die Anzeichen frühzeitig zu erkennen. Folgende Fragen sollte sich die Führungskraft stellen:

  • Ist der Krankenstand gestiegen? Wer motiviert zur Arbeit kommt, macht seltener blau.
  • Sind die Rollen klar definiert? Wer ist für welche Aufgaben zuständig? Sind die Arbeitsplatzbeschreibungen noch aktuell?
  • Gibt es einen „Störenfried“ im Team, der negative Stimmung verbreitet und das ganze Team „vergiftet.“
  • Wie sieht es mit der Fehlerquote und Zuverlässigkeit aus?
  • Funktioniert die Kommunikation im Team?
  • Gibt es nur Dienst nach Vorschrift oder eine Bereitschaft sich mit eigenen Ideen einzubringen?

Successful business team showing strength and powerEin motiviertes Team ist wie eine Fußballmannschaft, wo alle mit der gleichen Zielsetzung sich den Ball zuspielen. Der Sieg ist immer dann gefährdet, wenn einzelne sich nicht mehr dem Team zugehörig fühlen und somit Lücken entstehen, die der Gegner im Spiel ausnutzen kann.

Ein hilfreiches Instrument der Mitarbeiter- und Teamführung ist das Mitarbeitergespräch. Wenn solche Gespräche gut, regelmäßig und ohne Druck geführt werden, kommen alle Themen auf den Tisch, die möglicherweise den Teamgeist stören.

Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz vor. Aus den Ergebnissen einer solchen Beurteilung, sollte ein konkreter Maßnahmenkatalog erarbeitet werden.

Reino Gevers – Trainer für selbstbewusste Teams

http://www.powerbodymind.de

 

 

Was ist Unternehmensvitalität?

Happiness and joy. Young happy female

 

Von Reino Gevers

Im Wettbewerb um Kunden und Märkte geht es längst nicht nur um „Vorsprung durch Technik“. Innovative und vitale Unternehmen erkennen wir an der Motivation ihrer Mitarbeiter, die sofort in positive Resonanz mit dem Kunden gehen.

Es gibt nur wenige Unternehmen, die es verstanden haben, dass eine Investition  in die Gesundheit und Weiterbildung der Führungskräfte und Mitarbeiter, der entscheidende Vorsprung ist.

In der digitalen Welt, wo die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer fließender werden, können wir nicht mehr zwischen den  Lebensbereichen trennen. Wohlbefinden und Glück in Beruf und Familie sind untrennbar miteinander verbunden. Der Mensch muss mit seinen ganzheitlichen Bedürfnissen und Gefühlen wahrgenommen werden.

Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen, wie Erschöpfungsdepression oder Burnout, haben in der Regel einen Vorlauf von mehreren Jahren des extremen Ungleichgewichts zwischen Anspannungs- und Erholungsphasen. Diese können sich auch aufgrund einer privaten Belastungssituation ergeben, die einem Vorgesetzten nicht bekannt ist.

  • Ein betriebliches Gesundheitsmanagement sollte in einem nachhaltigen Gesamtpaket eingebettet werden. Einzelne Maßnahmen, wie der Obstkorb auf dem Schreibtisch reichen bei weitem nicht aus. Vielmehr sollten Beschäftigte innerhalb des Betriebes eine erste Anlaufstelle haben, wenn es um die Lösungssuche aus einer belastenden Situation geht.
  • Die Selbstverantwortung in Sachen Gesundheit und Vorsorge sollte aktiv vom Unternehmen gefördert und unterstützt werden.
  • Weiterbildungsmaßnahmen sollten nicht nur auf technische Themen bezogen, sondern fortlaufend die „soft skills“ optimieren. Dazu gehören Trainings zu Führungskräfteverhalten, Teammotivation, Stress-Resilienz und mentale Fähigkeiten.

Mitarbeiter, die sich an ihrem Arbeitsplatz wertgeschätzt fühlen strahlen diese positive Resonanz beim Kunden aus und gewinnen die Besten der Besten auf dem Markt.  Eine starke, vitale und motivierte Belegschaft ist Ideenreich und in der Lage sich schnell an neue Marktgegebenheiten anzupassen. Solche Unternehmen haben in Krisenzeiten und im internationalen Wettbewerb den entscheidenden Vorsprung während andere in eine systemische Erschöpfungsspirale nach Unten taumeln.

 

 

 

Wie uns Zucker krank macht

imagesDie „westliche Diät“ bestehend aus Pommes, Softdrinks, Fertiggerichten und Snacks „kolonisiert“ die Welt – eine „toxische“ und gefährliche Kombination mit fatalen globalen gesundheitlichen Folgen.

Coca-Cola und den Big-Mac gibt es von Hamburg bis ins kleinste Dorf Zentralafrikas oder auf den einsamsten Inseln der Karibik.

Im krankmachenden System Zucker bringt Coca-Cola ca. zehn Prozent der jährlich verzehrten Zuckermenge unter die Menschheit. (Quelle: H.-U. Grimm: Wie uns die Zuckermafia krank macht)

Ein Liter Cola enthält 106 Gramm Zucker. Ähnlich verhält es sich mit anderen Süßgetränken v.a. mit sogenannten „Energy Drinks“. So kommt der europäische Durchschnittsbürger schnell auf ein Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfel pro Tag.

Die Folge: Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes II, Krebs und Adipositas steigen in epidemischem Ausmaß. Die Beweise für einen Zusammenhang von Zuckerkonsum und diesen Stoffwechselerkrankungen sind erdrückend. Und doch hängt ein Schleier des Schweigens über allem, weil mächtige Weltkonzerne alle am System Zucker kräftig mit verdienen.

Ein Diabetiker bringt eine Fülle von Folgeerkrankungen mit sich. Schlaganfälle, Krebs und Herzinfarkte können Begleit- und Folgeerkrankungen sein. Für die Pharmaindustrie ist Diabetes ein äußerst lukrativer Markt. Die Profite sind höher als in jeder anderen Industrie auf das eingesetzte Kapital.

In den USA wird die Behandlung eines einzelnen Krebspatienten von der Erstdiagnose bis zum Endstadium auf mehrere hunderttausende Dollar geschätzt. In den nächsten zwei Jahrzehnten wird mit einer Verdreifachung der Krebskranken weltweit gerechnet. Die Einschränkung des Zuckerkonsums gehört zu einer der erfolgsversprechenden Methoden der alternativen Krebsbehandlung. Krebszellen können sich nur in einem übersäuerten Milieu mit einem hohen Blutzuckerspiegel vermehren.

Krebs hat keine Chance in einem gesunden Körper!

Es gibt aber auch viele psychische Begleiterscheinungen und Erkrankungen durch einen überhöhten Zuckerkonsum:

  • Psychologe Larry Christensen von der Universität South Alabama fand heraus, dass eine Ernährung mit hohem Zuckeranteil ständige Müdigkeit und Depressionen fördern kann. Möglicherweise spielt es auch eine Rolle bei ADHS, der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung bei Kindern. Eine Studie in Boston ergab: Jugendliche, die mehr als fünf süße Getränke pro Woche zu sich nahmen, zeigten deutlich auffälligere Gewaltbereitschaft.

Die Gesetzgeber, Ernährungsexperten und die Massenmedien sind sich aber in einem einig: Der mündige Bürger soll wissen, was er tut und selbst entscheiden. Wenn aber das „Süße“ die Herrschaft übernimmt und das Gehirn manipuliert, hat der Mensch dann noch eine Wahl? In der „toxischen Umgebung“, wo Süßgetränke und Fertignahrung eine gesunde Ernährung immer mehr verdrängen, wird die Wahl für ein gesunder Lebensstil zunehmend schwieriger.

Dennoch, die Wirkung einer zuckerfreien Diät und eine Entsäuerungskur können bereits nach kurze Zeit phänomenale Erfolge zeigen. Mehr Energie, positive Lebensgefühle, besserer Schlaf und vieles mehr. Die Nuancen des Geschmacks werden wieder entdeckt. Zuckerfrei ernährte Babys zeigten in Untersuchungen, wie sehr sie sich von anderen Kindern unterscheiden.

Hier noch einige wichtige Tipps für die zuckerfreieDiät:

  • Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum langsam. Eine abrupte Änderung dürfte wenig erfolgreich sind und wie bei einer Sucht üblich zu Entzugserscheinungen kommen.
  • Bei Heißhunger auf Süßes Kürbisskerne oder auch „Studentenfutter“ essen.
  • Mit der „Nährstoffbombe“ Pack Balancing von Ringana kommt der Säure-Basen-Haushalt wieder in Schwung.

Vitalität im Frühling: Entgiftung der Leber

Bald kommt der Frühling. In der Natur und auch im menschlichen Organismus kommt die Kraft wieder langsam aus dem Winterschlaf empor. In der chinesischen Philosophie der Fünf Wandlungsphasen befinden wir uns im Element Holz welches sich auf der körperlichen Ebene in der Leber und Gallenblase manifestiert.

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Sind wir im Holz-Element im Ungleichgewicht kann sich auf der emotionalen Ebene schon einmal Wut, Ärger und Reizbarkeit zeigen. Im wahrsten Sinne des Wortes  ist uns „eine Laus über die Leber gelaufen.“  Auf der körperlichen Ebene können sich Muskelverspannungen und Schmerzen in Nacken und Rücken zeigen. Wir leben in eine Zeit, wo eine Vielzahl an Umweltgiften unseren Körper belasten und somit auch unsere emotionale Verfassung. Die Leber ist mit Entgiftung überfordert und kann den Körper nicht mehr ausreichend mit Nährstoffe versorgen.

Wie können wir das Holz-Element wieder ins Gleichgewicht bringen? Entgiftung und Entschlackung ist eine Möglichkeit. Nicht ohne Grund markiert diese Jahreszeit in vielen Kulturen den Beginn der Fastenzeit. Ist die Leber gesund und im Gleichgewicht ist eine Strahlkraft und Vitalität in den Augen zu erkennen. Wir verspüren neue Lebenskraft, Energie und Kraft. Wir haben Freude an der Bewegung.

Leider enthält unsere Nahrung aufgrund von langen Transportwegen, Lagerung und Pestiziden nicht ausreichend Vitalstoffe, um die Leber auf natürlichem Wege zu entgiften. Der Körper braucht zusätzliche Energie oder „Chi“.  Dabei bin ich auf diese hochwertigen Bio-Produkte von Ringana gestossen, die Sie über PowerBodyMind beziehen können.

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Sieben einfache Schritte zu mehr Kraft und Energie! (II)

Mit nur wenigen Schritten können wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Im ersten Teil meines Blogs war ich auf die ersten drei Schritte eingegangen, wie Du längerfristig mehr Energie, Kraft und eine allgemeine bessere Stimmung erleben kannst. 

1. Vermeide weißen Zucker

2. Trinke gutes Wasser

3. Esse frisches, regionales Obst und Gemüse

Der vierte Schritt ist ein Wundermittel, einfach und auch noch kostenfrei. Deine Lebenserwartung kann um ein vielfaches erhöht, dein Immunsystem vor den einfachen Infektkrankheiten besser geschützt werden, dein Blutdruck gesenkt und die Knochendichte verbessert werden.  Eine Reihe medizinische Forschungsergebnisse kommt zum gleichen Ergebnis:

4. Wir brauchen mehr Bewegung!

Vor nur einer oder zwei Generationen glich unsere tägliche Körperbewegungsablauf einen etwa  20-Kilometer langen Spaziergang. Doch spätestens ab Mitte der 50er Jahre verwandelten sich schwere körperliche Tätigkeiten in Bürojobs. 

Einerseits tat es dem Menschen gut nicht mehr im Staub und Dreck der Schwerindustrie, sein Brot zu verdienen. Andererseits zeigt sich, dass die sitzenden Tätigkeiten, über acht Stunden vor dem Bildschirm, schwerwiegende gesundheitliche Folgen  – bis zu psychische Erkrankungen –  haben kann. Der Stoffwechsel fährt auf Sparflamme, der Bewegungsapparat erlahmt. Rückenprobleme sind vorprogrammiert. Aktive Mittagspausen mit Bewegungselementen z.B. einen Spaziergang in nahegelegenen Park wären angesagt. Manch einer kommt der Gedanke ins Fitnessstudio zu gehen oder ein Marathon-Training zu absolvieren. 

Die wenigsten Menschen halten allerdings ein Leistungssporttraining über mehrere Jahre durch. Unter Umständen werden Herz- Kreislauf überlastet und der Körper mit weiteren Stesshormonen (Adrenalin, Cortisol) überschüttet. Vielmehr sind leichtes Lauftraining, Schwimmen oder  Sportarten, die den Körper von Innen heraus entspannen und in die Kraft bringen zu empfehlen. Dazu gehören nicht nur aktive Spaziergänge, sondern regelmäßige Dehn- und Streckübungen aus dem Yoga, Taiji, Qi Gong oder Pilates. 

Es können aber manchmal banal einfache Umstellungen im Alltag sein: Mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle fahren. Treppen steigen und nicht den Aufzug nehmen. Oder wie wäre es mit einem Hund, der auf jeden Fall Frauchen und Herrchen zum Spaziergang animieren dürfte? 

  1. Power nappingImage

Einige der erfolgreichsten Persönlichkeiten aus der Geschichte haben es uns vorgemacht: Albert Einstein, Salvador Dali, Winston Churchill, Margaret Thatcher und John F. Kennedy. Powernapping. Der kurze Mittagsschlaf von höchsten 10-15 Minuten gehörte zu ihrer täglichen Routine  http://www.wikihow.com/Power-Nap

In unserem gestressten Berufsleben bekommen die wenigsten von uns genug Schlaf. (Read: The science of power naps: http://goo.gl/CDQi0L). Dabei hat der kurze Mittagsschlaf positive Auswirkungen auf das Gehirn. Unsere Konzentrationsfähigkeit wird erhöht, sowie unsere Fähigkeit Probleme zu lösen.  Wir haben ausserdem bessere Laune und können das Mittagstief umgehehen

6. Vampire in unserem Alltag

 Die sogenannten “Vampire”  lauern überall. Das sind jene Menschen, die mit ihrem Leben so unglücklich und negativ drauf sind, dass sie nur darauf warten, den ersten Menschen, denen sie am Tag begegnen mit dem ganzen “Elend der Welt” zu überschütten. Sie haben die Fähigkeit des zuhörens verlernt. Die einzige Absicht besteht darin Dich als “Müllhaufen” zu mißbrauchen. Das Wetter, der Arbeitgeber, die Politiker, die Medien – allesamt sind sie für ihr Unwohlsein und ihre schlechte Laune verantwortlich Du hörst Dir das eine Weile an und merkst wie Dir im unteren Bauch, die Energie förmlich davon fliegt. Dir ist müde und Du kannst das alles nicht mehr hören. Negative Gedanken machen krank. Ja, es gibt schlimmes in der Welt. Gleichzeitig passiert aber auch schönes, wunderbares. Das Leben ist ein Zyklus von positiven und negativen Erlebnissen. Verharren wir in der Traurigkeit, um das was verloren oder vergangen ist ? Oder ändern wir den Blickwinkel? Die Sache einen positiven Bedeutungsrahmen geben, ermöglicht es uns, unsere kreative Kraft zu nutzen, nach dem hinfallen, die “Krone zu richten” und weiterzugehen.  

  1. Die Natur als Heiler

In den letzten Jahren habe ich es zu meinem persönlichen Ritual gemacht. Eine Auszeit von mindestens zwei Wochen, draußen in der Natur. Glücklicherweise hat meine Frau diesen Spaß auch entdeckt. In den ersten Tagen solcher Wanderungen ist es ein mühsames Geschäft. Der Rucksack wiegt schwer. Das gehen ist recht mühsam. Der Körper schwitzt und die Atmung ist flach. Doch nach nur wenigen Tagen kommt eine Freude und Leichtigkeit. Es werden Dinge abgelaufen. Probleme werden zu kleinen “Schwierigkeiten”. Die Sinne erwachen. Der Duft der Bergkräuter dringt in die Kleidung, Vogelgesang wird in seiner ganzen Vielfalt wieder wahrgenommen. Die Haut wird geschmeidig. Der natürliche Rhythmus findet sich wieder. Das muss aber nicht gleich die grosse Wanderung sein. Eine Rück-besinnung und eine bewusste Wahrnehmung der Natur erdet uns und bringt uns wieder ins Lot.  Gelegenheiten gibt es überall in unserem Alltag. 

Dessen bin ich mir sicher, dass es eine Realität, eine universelle Wahrheit jenseits dessen gibt, was wir als vordergründig wahrnehmen. In den künstlichen Betonwüsten und unter Neon-Licht haben wir uns verloren.

Die Natur ist eine Quelle der Kraft. Haben wir die Ausrichtung zwischen Himmel und Erde wieder gefunden, sehen wir wieder in größere Klarheit unsere Bestimmung in dem größeren Spiel der Dinge. 

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Sieben einfache Schritte zu mehr Kraft und Energie!

Teil 1:

In unseren Workshops begegnen wir immer wieder Menschen, die an extremen Erschöpfungzuständen leiden. Der Arbeitsdruck und die Organisationsmängel in den Unternehmen – von Führungsschwäche bis Mobbing – gelten als die Hauptursachen für die wachsende Zahl der psychosozialen Erkrankungen in Deutschland.

 Weniger wird über die Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit diskutiert. Warum haben einige Menschen, die sich offensichtlich in einer ähnlichen Belastungssituation befinden, eine viel höhere „Stressresilienz“ als andere? Wer sich körperlich und mental fit hält, ist in der Lage einiges auszuhalten und sich nach anstrengenden Tagen viel schneller aus einem Tief herauszuholen.

Burnout und andere psychosozialen Erkrankungen sind das Resultat einer langen Vorgeschichte der täglichen Auseinandersetzungen mit emotionalen Stresssituationen.

 Die eigene Stressresilienz, die Fähigkeit in ruhige Gelassenheit mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen, entscheidet über Wohlbefinden, Glück und die Qualität des Lebens. Mit einigen wenigen Schritten können wir mehr Energie und Kraft gewinnen. Wir haben in unserem PowerBodyMind Programm diese sieben einfachen Schritte definiert: (die letzten vier Schritte folgen in Teil 2 dieses Blogs)

 

  1. Befreiung von der Zucker-Sucht

     Bis vor wenigen Generationen haben wir Menschen unsere Süßigkeiten von Früchten und Honig bekommen. Es waren gesunde Leckerbissen, die wir eher selten als „Festmahlzeit“ genießen konnten. Unsere Körper sind nicht darauf geeicht die hohe Zufuhr an raffiniertem weißen Zucker zu verdauen. Der Verzicht auf Zucker kann einer der ersten großen bedeutenden Schritte sein den Energiepegel und somit das körperliche Wohlbefinden deutlich zu steigern.

 Zucker ist ein Stimulanzmittel. Körperfunktionen werden angeregt. Der Bluthochdruck steigt. Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet. Anfänglich verspüren wir einen Schub an Energie, der kurz darauf entschwindet. Es entsteht kurze Zeit später ein Energieloch und das verlangen nach noch mehr.

 In geradezu jedem industriell produziertem Nahrungsmittel gibt es einen überdurchschnittlich hohen Zuckeranteil, den wir mit unseren sitzenden Tätigkeiten oder Bürojobs kaum verstoffwechseln können. Eine Pizza-Margarita aus dem Supermarkt enthält das äquivalent an 25 Teelöffeln weißen Zucker. Süßgetränke und sogenannte Energiedrinks mit einem noch höheren Zuckeranteil befinden sich in fast jeder Betriebskantine und auf Konferenztischen. Es kommen die künstlichen Süßstoffe hinzu. Die Werbung hat uns suggeriert, dass es eine gesunde Alternative zum üblichen Zuckerkonsum ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die Süßstoffe stehen im Verdacht eine Vielzahl von Erkrankungen zu verursachen z.B. Alzheimer. Anbei ein Link zu der Vorgeschichte, wie die pharmazeutische Industrie in den USA die Einführung auf den Markt erzwungen hat, trotz anfänglich große Bedenken der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA)

http://goo.gl/Hr04uJ

 Zucker ist ein Energieräuber sondergleichen. Nahezu alle Mineralien und Nährstoffe gehen im Raffinierungsprozess verloren. Das Kalzium-Phosphor Gleichgewicht im Körper wird empfindlich gestört. Dabei ist Phosphor ein wesentlicher Baustoff für Knochen und Zähne, sowie bei der Entgiftung im Körper über die Nieren und Speicherung von Energie.

 Gute Alternativen sind vorhanden z.B. Rohrohrzucker, Stevia und Honig aus dem Bioladen. 

2. Wasser als Heiltrunk

Der Körper eines durchschnittlichen Erwachsenen besteht bis zu 75 Prozent aus Wasser. Ohne Wasser gibt es kein leben. Alle wesentlichen Körperfunktionen z.B. Blutzirkulation, Verdauung- und Entgiftung, der Transport an Nährstoffen und die Körpertemperatur werden über die Wasserzufuhr gesteuert. Leider ist unser Leitungswasser mit Kleinstrückständen an Schwermetallen, Hormonen, Pestiziden und Medikamenten kontaminiert. Es ist die Summe dieses Cocktails an kaum messbaren „kleinen Rückständen“ die unseren Körper auf Dauer zu schaffen macht. Generell sollte Mineralwasser in Plastikflaschen wegen der chemische Verbindungen über Weichmacher vermieden werden. In einem Testergebnis von Ökotest wurden zwei Drittel der getesteten Mineralwässer in Deutschland mit „sehr gut und „gut“ bewertet. Allerdings wurden auch neun Mal „mangelhafte“ und „ungenügende“ Urteile vergeben wg. Pestizidmetabolite und erhöhte Mengen an Uran, Bor und Barium sowie ökologisch ungünstige Verpackungen.

Tipp: Das Trinkwasser kann mit Zitrone, Apfel oder Zimt zu einem hervorragenden Saft und Heiltrunk verwandelt werden.

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  1. Regional und Saisonal essen

Selbst gängige Powerfoods z.B. Brokkoli, Spinat oder Möhren enthalten nicht mehr die Nährstoffe, die der Körper für eine gute Stressresilienz braucht. (siehe Grafik unten) Der Grund: Ausgelaugte Böden, Lagerung und lange Transportwege. Regionales Obst und Gemüse ist nicht nur billiger sondern enthält wesentlich mehr Nährstoffe und ist außerdem ökologischer. Eine Erschöpfungsdepression ist nicht nur eine Frage der Psyche, sondern fängt in der Zelle an. Ein gesunder Körper braucht einen gesunden Zellstoffwechsel, der nur möglich ist wenn wir Nahrung zu uns nehmen, die uns wirklich nährt. (Quelle: Eichinger & Hoffmann: Der Burnout Irrtum)

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Macht der Job kaputt? – Frühverrentung dramatisch angestiegen

Die Zahl der Frühverrentungen in Deutschland hat aufgrund von psychischen Erkrankungen dramatisch zugenommen.  Die Zahl der Betroffenen stieg innerhalb von zehn Jahren um rund 25.000 auf 75.000 im Jahr 2012, wie die Psychotherapeutenkammer unter Berufung auf die Rentenversicherung mitteilte. Im Durchschnitt sind die Menschen dann erst 49 Jahre alt. 

Kammerpräsident Rainer Richter sagte: „Psychisch kranke Frührentner werden praktisch abgeschrieben.“ Dabei könnte vielen Kranken geholfen werden – mit besserer Behandlung oder mehr Rehabilitation inklusive Therapien und Trainings. Arbeit sei nicht nur belastend, sondern könne die Betroffenen auch stabilisieren, wenn ihre Leiden angemessen behandelt werden. 

Die Dunkelziffer der Menschen, die aufgrund von Stress im Job und andere emotionale Belastungen leiden, dürfte deutlich höher sein. Die Kosten durch Fehlzeiten bei Erkrankungen wie Burnout (Erschöpfungsdepression) kostet den Unternehmen Milliarden. Das Rentenversicherungssystem wird durch die Frühverrentung erheblich belastet, den Betroffenen ist mit einer Niedrigrente nicht wirklich geholfen.

Warum wird kaum gehandelt?  Immer noch wird zu wenig in ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement investiert.

– Nur die wenigsten Betriebe führen eine Gefährdungsanalyse gemäß 

ArbSchG § 5 durch, wonach die psychosozialen Belastungen erfasst werden müssen.

– Eine Gefährdungsanalyse bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines Handlungsleitfadens und eine jährliche Evaluierung von bereits implementierten Maßnahmen.

– Viele Untersuchungen (u.a. Stress-Report Deutschland) belegen, dass die Führungskräfte in Deutschland beim Thema „Soziale Kompetenz“ deutlich schlechter abschneiden als ihre europäischen Kollegen. Hier ist Handlungsbedarf! Führungskräfte sollten den Umgang mit Menschen lieben, sie fördern und begleiten und nicht wie Kostenfaktoren behandeln.

– Die Eigenverantwortung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachen Gesundheit und Stressresilienz kann durch viele Maßnahmen im Betrieb auf vielfache Weise gefördert werden z.b. durch mehr Bewegung, bessere Ernährung und Mentaltraining.

Deutschland hat nicht nur ein demografisches Problem, sondern geht die naheliegensten Fragen der Volksgesundheit nicht wirklich an. 

 

Das neue Jahr – Liebe Dich Selbst

Das neue Jahr beginnt mit der Absicht etwas im Leben zu ändern. Häufig ist es der Wunsch nach mehr Bewegung, sich gesünder zu ernähren oder ein Suchtverhalten aufzugeben. Auf der Kopfebene haben wir längst verstanden, dass Gesundheit einen sehr hohen Stellenwert im Leben hat. Nur, wenn es um die Umsetzung, um konkrete Verhaltensänderungen geht, halten es die wenigsten Menschen länger durch. Die Konsequenz: Es bleiben Selbstvorwürfe und eine unterschwellige Wut auf sich selbst.

Forscher der Harvard Universität kommen zu dem Ergebnis: Verhaltensmuster, die sich über viele Jahre fest eingenistet haben sind nur mit einer strukturierten Vorgehensweise zu ändern. Dazu gehört eine klar formulierte Absicht. Was genau möchte ich anders machen? Ist mein Vorhaben realistisch? Gibt es messbare Faktoren, die ich nutzen kann z.B. einen klar definierten Zeitplan.

Ganz wesentlich ist dabei die innere Einstellung. Wie liebevoll oder streng gehe ich mit mir selbst um? Folge ich Erwartungen, die andere an mir haben oder die durch eine Zeitgeist definiert werden?

Wenn wir den Wunsch nach mehr Bewegung verspühren, ist es sinnvoll eine Sportart zu wählen, die auch Spaß macht. Wenn es beispielsweise das Joggen in meinem Lieblingspark sein soll, dann beginne ich mit einem leicht zu bewältigen Programm. Ein leichtes Lauftraining mit Gehpausen ist empfehlenswert. Das gleiche Pensum zu der gleichen Tageszeit ist sinnvoll.

Noch einfacher ist es, wenn eine gute Freundin, ein Partner oder ein Kollege dabei mitmacht. Durch die wechselseitige Motivation ist es viel einfacher dabei zu bleiben. Dabei kann eine erste Belohnung ausgedacht werden, wenn das Programm über zwei Wochen durchgehalten wird. Wie sieht es dabei mit einem Tag in einer Wellness Oase aus? Bleiben wir über 40-Tage „am Ball“ haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht. Nach einer solchen Zeit wird sich das Wohlbefinden auf der körperlichen und mentalen Ebene deutlich erhöht haben.
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Die Lebensqualität lässt sich durch ein gesundheitsbewusstes Verhalten deutlich steigern. Nur sehr wenige Erkrankungen sind genetisch bedingt. Die modernen Zivilisationserkrankungen z.b. Diabetes II, Herz-Gefäss, Rücken- und Skelettprobleme sind überwiegend auf Fehlernährung und mangelnde Bewegung zurückzuführen. Nur 14 Prozent der Bundesbürger bezeichnet sich als Gesund. Die meisten Menschen befinden sich in einem Zwischenzustand, wo sie weder gesund noch krank sind.
Etwa 60 Prozent der befragten Deutschen erfüllen noch nicht einmal das von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebene Mindestmaß an Bewegung, und das bedeutet, dass man sich jeden Tag eine halbe Stunde körperlich betätigt -nicht schweißtreibend wohlgemerkt, sondern moderat wie etwa bei einem Spaziergang.(Umfrage der DKV und Sporthochschule Köln)
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Es ist enorm befreiend, wenn wir realisieren, dass wir die Qualität unserer Gesundheit maßgeblich selbst beeinflussen können. Wir sind keine Opfer von vorgegebenen, unausweichlichen genetischen Gesetzmäßigkeiten. Wie wir heute und in späteren Lebensjahren leben wird wesentlich dadurch beeinflusst wie wir uns bewegen, welchen Erholungschlaf wir bekommen, welches Essen wir zu uns nehmen und welchen emotionalen Stressfaktoren wir uns aussetzen.

Weitere Infos:

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http://www.reinogevers.de

Bücher: http://reinogevers.de/11.html