Wie uns Zucker krank macht

imagesDie „westliche Diät“ bestehend aus Pommes, Softdrinks, Fertiggerichten und Snacks „kolonisiert“ die Welt – eine „toxische“ und gefährliche Kombination mit fatalen globalen gesundheitlichen Folgen.

Coca-Cola und den Big-Mac gibt es von Hamburg bis ins kleinste Dorf Zentralafrikas oder auf den einsamsten Inseln der Karibik.

Im krankmachenden System Zucker bringt Coca-Cola ca. zehn Prozent der jährlich verzehrten Zuckermenge unter die Menschheit. (Quelle: H.-U. Grimm: Wie uns die Zuckermafia krank macht)

Ein Liter Cola enthält 106 Gramm Zucker. Ähnlich verhält es sich mit anderen Süßgetränken v.a. mit sogenannten „Energy Drinks“. So kommt der europäische Durchschnittsbürger schnell auf ein Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfel pro Tag.

Die Folge: Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes II, Krebs und Adipositas steigen in epidemischem Ausmaß. Die Beweise für einen Zusammenhang von Zuckerkonsum und diesen Stoffwechselerkrankungen sind erdrückend. Und doch hängt ein Schleier des Schweigens über allem, weil mächtige Weltkonzerne alle am System Zucker kräftig mit verdienen.

Ein Diabetiker bringt eine Fülle von Folgeerkrankungen mit sich. Schlaganfälle, Krebs und Herzinfarkte können Begleit- und Folgeerkrankungen sein. Für die Pharmaindustrie ist Diabetes ein äußerst lukrativer Markt. Die Profite sind höher als in jeder anderen Industrie auf das eingesetzte Kapital.

In den USA wird die Behandlung eines einzelnen Krebspatienten von der Erstdiagnose bis zum Endstadium auf mehrere hunderttausende Dollar geschätzt. In den nächsten zwei Jahrzehnten wird mit einer Verdreifachung der Krebskranken weltweit gerechnet. Die Einschränkung des Zuckerkonsums gehört zu einer der erfolgsversprechenden Methoden der alternativen Krebsbehandlung. Krebszellen können sich nur in einem übersäuerten Milieu mit einem hohen Blutzuckerspiegel vermehren.

Krebs hat keine Chance in einem gesunden Körper!

Es gibt aber auch viele psychische Begleiterscheinungen und Erkrankungen durch einen überhöhten Zuckerkonsum:

  • Psychologe Larry Christensen von der Universität South Alabama fand heraus, dass eine Ernährung mit hohem Zuckeranteil ständige Müdigkeit und Depressionen fördern kann. Möglicherweise spielt es auch eine Rolle bei ADHS, der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung bei Kindern. Eine Studie in Boston ergab: Jugendliche, die mehr als fünf süße Getränke pro Woche zu sich nahmen, zeigten deutlich auffälligere Gewaltbereitschaft.

Die Gesetzgeber, Ernährungsexperten und die Massenmedien sind sich aber in einem einig: Der mündige Bürger soll wissen, was er tut und selbst entscheiden. Wenn aber das „Süße“ die Herrschaft übernimmt und das Gehirn manipuliert, hat der Mensch dann noch eine Wahl? In der „toxischen Umgebung“, wo Süßgetränke und Fertignahrung eine gesunde Ernährung immer mehr verdrängen, wird die Wahl für ein gesunder Lebensstil zunehmend schwieriger.

Dennoch, die Wirkung einer zuckerfreien Diät und eine Entsäuerungskur können bereits nach kurze Zeit phänomenale Erfolge zeigen. Mehr Energie, positive Lebensgefühle, besserer Schlaf und vieles mehr. Die Nuancen des Geschmacks werden wieder entdeckt. Zuckerfrei ernährte Babys zeigten in Untersuchungen, wie sehr sie sich von anderen Kindern unterscheiden.

Hier noch einige wichtige Tipps für die zuckerfreieDiät:

  • Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum langsam. Eine abrupte Änderung dürfte wenig erfolgreich sind und wie bei einer Sucht üblich zu Entzugserscheinungen kommen.
  • Bei Heißhunger auf Süßes Kürbisskerne oder auch „Studentenfutter“ essen.
  • Mit der „Nährstoffbombe“ Pack Balancing von Ringana kommt der Säure-Basen-Haushalt wieder in Schwung.

Zucker: Der Tod kommt mit der Verlockung des süßen Geschmacks

zuckerIn den 50er Jahren entdeckten die ersten Forscher den Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und das Rauchen. Die Tabak-Industrie war alarmiert und „kaufte“ prominente Ärzte ein, um eine Gegenmeinung zu vertreten. Dr Ian MacDonald, ein bekannter Krebsspezialist, wurde mit den Worten zitiert: „Eine Packung am Tag hält den Krebs fern.“ Dr Henry Garland verteidigte immer wieder öffentlich das Rauchen als eine harmlose Betätigung, die keinen Zusammenhang zum Krebs habe.

MacDonald starb einige Jahre später in einem Hausbrand, nachdem eine Zigarette vermutlich seine Kleidung in Brand gesetzt hatte. Garland, der gerne von sich behauptete bereits als Kind geraucht zu haben, starb später selbst an Lungenkrebs.

Heute gibt es eine enge Verbindung zwischen der Medizin, Pharma und Nahrungsmittelindustrie. Ernährung- und Bewegungslehre in der Ärzteausbildung? Fehlanzeige. Das Budget der Krankenkassen für Präventionsmaßnahmen? Fehlanzeige. So entfallen lediglich ein Prozent der Gesamtausgaben auf die Gesundheitsvorsorge, wie aus den Quartalszahlen des GKV-Spitzenverbandes hervorgeht. Die bürokratischen Hürden für einen Krankenkassenzuschuss für Yoga und Taiji Stunden werden immer höher angesetzt, so dass der Verdacht nahe liegt, dass hier andere Interessen im Spiel sind.

Kommt hier nicht der Verdacht, dass der Patient möglichst lange in einem System am leben erhalten bleiben soll, damit die „bösen drei“ ihren maximalen Profit erzielen können. Es geht hier nicht um gesundung, sondern im besten Fall um eine Therapie der medikamentösen „Schmerzlinderung.“

Fangen wir mit der Ernährung an. Wie mit dem Rauchen wird die Menschheit in 50 Jahren über unsere Ernährungsgewohnheiten nur den Kopf schütteln.

Weißer Zucker, den es in Übermaß in fast jedem Fertignahrungsmittelprodukt gibt, macht uns krank und ist eine der Hauptursachen für den rasanten Anstieg der Stoffwechselerkrankungen wie Krebs, Diabetes II , Adipositas und vermutlich auch Erschöpfungsdepressionen.

Der europäische Durchschnittsbürger schafft es auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr. Das entspricht pro Person einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag. Meistens findet sich der Zucker „versteckt“ in Brotaufstrichen, Frühstücksbrötchen, Konserven, Saucen, Milch, Ketchup und vieles mehr.

Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Es bilden sich im Darm Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Forscher der University of Utah haben festgestellt, dass bereits ein geringer Verzehr von raffiniertem Zucker bei weiblichen Mäusen zu einer Verdopplung der Sterberate führte.

Bei weißem Zucker sind fast alle Nährstoffe entzogen worden. Zucker wird aus Zuckerrohr, einem großen Süßgras, raffiniert. Bei der Verarbeitung von rohem Zuckerrohrsaft zu Zucker gehen fast alle Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe verloren. Übrig bleiben nur leere weiße Kalorien, die für die Säugetier-Biologie wie Gift wirken.

Da raffinierter Zucker ein Anti-Nährstoff ist werden  die Nährstoffreserven geplündert, um den Zucker zu »verarbeiten«. Die Folge: Vitalstoffmangel auf der zellulären Ebene. Bei einem Mangel an den notwendigen Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen versagen Systeme und Organe des Körpers v.a. Krebszellen lieben raffinierten Zucker.

Schlimmer noch. Zucker führt zu einem Suchtverhalten. Fangen wir wirklich damit an Limonaden, Kuchen, Eis, Ketchup, Schokolade und Chips aus unserem Speiseplan zu verbannen, kann es sein, daß wir plötzlich Entzugserscheinungen und einen Heißhunger auf einen Big Mac haben. Zucker aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Der süße Stoff bewirkt, dass bestimmte Botenstoffe, wie Dopamine, freigesetzt werden, die für Wohlbefinden sorgen. Die Zeitschrift Journal of Psychoactive Drugs schrieb in einer 2010 veröffentlichten Studie, Zucker führe bei manchen Menschen zu einer Freisetzung von euphorisierenden Endorphinen im Gehirn, ganz ähnlich wie abhängig machende Drogen.

Als ersten Schritt zur Befreiung von der Zuckersucht sollten wir ausschließlich Obst und Gemüse aus organischem Anbau essen. Bio-Obst und -Gemüse enthält natürlichen Zucker, oder »komplexe Kohlenhydrate«. Bio-Produkte schmecken nicht nur besser, sondern die komplexen Kohlenhydrate werden auch langsamer aufgespalten als einfache Kohlenhydrate. Deshalb sendet der Körper nicht so schnell »Heißhunger«-Signale an das Gehirn. Unbehandelte Nüsse und Samen zusammen mit Studentenfutter aus getrockneten ungesüßten Bio-Früchten sind perfekt für jemanden, der seine Zuckersucht bekämpft. Weiteren Ersatz für raffinierten Zucker:

  • Unbehandelten und natürlicher Honig aus dem Bioladen. Honig hat ausserdem eine wissenschaftlich erwiesene antimikrobielle, antioxidative und appetitzügelnde Wirkung.
  • Vollrohrzucker (Bio) aus Zuckerrohr gewonnen, enthält wichtige Mineralien
  • Zückerrübensirup
  • Melasse
  • Stevia
  • Xylit

Nur durch eine strategische Wahl von gesunden Lebensmitteln und Powerfoods, können wir gesund bleiben und dem Körper die Nährstoffe zuführen, die wir brauchen. Es führt auch kein Weg daran vorbei, das Immunsystem und somit die Stressresilienz mit Omega 3 und anderen Nahrungsergänzungsmitteln zu stärken.

Links:

Powerfoods- und Powerpacks

http://www.powerbodymind.de

Falle Zuckerersatzstoffe