China erzwingt „Patriotische Erziehung“ in Tibet

Es kommen immer mehr beunruhigende Nachrichten aus Tibet. China setzt die "Patriotische Erziehung" fort. Alle Klöster sollen eine chinesische Fahne hissen. Mönche sollen  sich unter eine chinesische
Fahne stellen und dort erklären, der Dalai Lama habe die jüngsten
Proteste angezettelt und er sei ein Separatist. Mönche, die sich weigern werden verhaftet oder geschlagen. Klöster werden eingekesselt und bekommen keine Nahrungsmittel. Darüberhinaus drangsalieren Chinesen Tibeter. Chinesische Studenten sollen tibetische Studenten in vielen Teilen Tibets schlagen, ganz besonders in Lhasa. Für Tibeter setzen chinesische Verkäufer ihre Preise extra
herauf und Chinesen, die Fahrräder reparieren, lehnen es ab, einem
Tibeter sein Fahrrad instand zu setzen.

Beschränkt sich unsere Reaktion im Westen auf das Unterschreiben von Protest-Emails, um unser Gewissen zu beruhigen?

Negativität und das Spiel der Polaritäten

Wie schnell lassen wir uns durch eine Stimmung der Negativität vereinnahmen. Wir erleben es in Diskussionen und Auseinandersetzungen zu politischen Themen, im zwischenmenschlichen Alltag, in Talk Shows und in den Medien.  Ohne grosse Reflektion machen wir mit, blasen ins gleiche Horn und fühlen und danach matt und ausgelaugt. Gegenpol ist das Dogma des positiven Denken, die wiederum die Schattenseiten des Lebens verneinen will. Tatsache ist, dass die Realität immer vielschichtig, komplex und nicht eindeutig ist. Beide Extreme sind ein Zeichen für ein Ungleichgewicht, mangelnde Ausrichtung und Erdung. Die Emotionen und die kreisenden Gedanken spielen miteinander Ping-Pong. Eine Erdung dieser Kräfte, eine Ausrichtung des Körpers zwischen Himmel und Erde ordnet die Kräfte neu, macht uns empfänglich für den natürlichen Ausgleich von Yin und Yang. Meditation, Taijiquan.,Yoga  und Qi Gong können helfen. Forschungsergebnisse der Universität von Wisconsin-Madison:  http://www.news.wisc.edu/13890
zeigen z.B., dass es zu positiven Veränderungen im limbischen System (der Anteil des Gehirns der für die emotionale Intelligenz zuständig ist)  kommen kann.